Grüner Trieb wächst aus dunkler Erde

Heilung: Gott als Arzt (Jehovah Rapha)

Heilung gehört zu Gottes Namen selbst. Am Anfang stellt er sich vor als YHWH Rofe, der HERR, dein Arzt. Sie ist kein Zufall und kein Wunder am Rand, sondern Teil seines Wesens.

Woher das Wort kommt

Grüner Bach über moosbedeckten Steinen

„Ich bin der HERR, dein Arzt“ (2. Mose 15,26). Im Hebräischen: ani YHWH rofecha, von der Wurzel rafa, das heißt heilen, flicken, wiederherstellen, ganz machen. Gott trägt das Heilen in seinem Namen. Später wird daraus einer der großen Gottesnamen, Jehovah Rapha, der Gott, der heilt.

Was oft verkürzt wird

Heilung wird gern zum seltenen Ausnahmefall erklärt, zum Glücksfall, den man kaum erwarten darf. Die Schrift redet anders. Heilung ist im Werk am Kreuz mitbezahlt: „durch seine Wunden seid ihr geheilt“ (1. Petrus 2,24; Jesaja 53,5). Das steht als Tatsache da, nicht als ferne Möglichkeit. Es gehört zu dem, was schon vollbracht ist.

Was die Bibel meint

Hände halten einen jungen Trieb in Erde

Der Mensch ist zuerst Geist, hat eine Seele und lebt in einem Körper. „Der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, wird auch eure sterblichen Leiber lebendig machen“ (Römer 8,11). Darum beginnt Heilung oft an der Wurzel, im Herzen und in der Verbindung zur Liebe, und wirkt von dort in den Leib. Das Herz ist die Stelle, an der empfangen wird.

Warum das befreit

Weil Heilung zu Gottes Wesen gehört, muss man sie nicht erbetteln. Man darf sie als Kind erbitten und empfangen, mit Dank statt mit Angst. Das nimmt den Druck und die Verzweiflung heraus. Der Blick geht weg vom bloßen Symptom hin zur Quelle, die ganz machen will.

In einem Satz

Heilung trägt Gott in seinem Namen, Jehovah Rapha. Sie ist mitbezahlt und wird empfangen, an der Wurzel beginnend, mit Dank statt mit Betteln.

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